Das Klima am Lago Maggiore

Das Klima am Lago Maggiore

Das Klima ist fast das ganze Jahr über mild, fast mediterran; in der warmen Jahreszeit sorgt Wind für Erfrischung.

Der Lago Maggiore erfreut sich sowohl im Sommer wie im Winter eines Klimas, das im Vergleich zum Umland sehr mild ist. Im Januar zum Beispiel beträgt die Durchschnittstemperatur zwei bis drei Grad Celsius. Nachts können die Temperaturen zuweilen etwas unter den Gefrierpunkt fallen. Wenn man sich hingegen vom See entfernt und in die Bergtäler begibt, liegen die Durchschnittstemperaturen niedriger und es gibt mehr Niederschläge.

Auch im Sommer ist das Klima angenehm, mit Durchschnittstemperaturen von 22 Grad und Höchstwerten um 32 Grad. Es gibt zuweilen feuchte Sommer mit gelegentlichen Gewittern.

Das gleiche gilt für die Wassertemperatur, die an der Oberfläche im Winter 5 bis 6 Grad und im Sommer 22-23 Grad beträgt.

Das milde Klima des Lago Maggiore ist auch der besonderen Morphologie des Territoriums zu verdanken, mit den Bergen im Norden und den Täler und ebenen Gebieten im Süden. Dadurch ist die Landschaft zum Teil fast mediterran und ermöglicht den Anbau von Produkten, die warmes Klima bevorzugen. An einigen besonders geschützten Abschnitten wachsen Zitrusfrüchte, Olivenbäume und tropische Pflanzen.

Wie auch an den anderen See im italienischen Voralpenland, gibt es am Lago Maggiore charakteristische Winde, die im Laufe des Tages wechseln. Früh am Morgen weht der Moscendrino, ein Nordwind, während später am Tag, gewöhnlich nachmittags, der Inverna aufkommt und von den Ebenen im Süden in Richtung Berge bläst. Weitere typische Winde sind der Maggiore und der Mergozzo, der vor allem in der Nacht weht. Diese Winde gehen insbesondere in der warmen Jahreszeit, sie schenken Erfrischung an heißen Sommertagen, sorgen für wunderbar saubere Luft und machen den See zum Paradies für Segler und Windsurfer.