Der Lago Maggiore

Der Lago Maggiore

Einer der größten und schönsten Seen Italiens: Der zwischen dem Piemont und der Lombardei gelegene Lago Maggiore ist ein ideales Reiseziel für die Liebhaber von Kunst, Sport und Natur.

Der Lago Maggiore erstreckt sich über die italienischen Regionen Piemont und Lombardei und berührt in seinem nördlichen Teil den Kanton Tessin. Eine unvergleichlich schöne historische Landschaft, die eine Vielzahl an faszinierenden Sehenswürdigkeiten bietet und nur darauf wartet, entdeckt zu werden.

Das Gebiet des Lago Maggiore ist außerordentlich reich an Geschichte und lebendigen Traditionen, weswegen die Orte am Ufer des Sees außerordentlich attraktive Reiseziele darstellen. Auch Sportliebhaber kommen hier auf ihre Kosten, sowohl was den Wassersport –  Segeln, Kanufahren, Wasserski und Tauchen – angeht, als auch Trekking, Mountainbiking und Reiten entlang der Ufer oder in der Umgebung. Und das alles inmitten einer Landschaft von seltenem Zauber.

Nördlich des Sees ragen schützende Bergkette auf und sorgen für ein mildes Klima: In der Tat gehören die Hügel und Täler rund um den See zu den grünsten Gebieten Italiens. Eine beeindruckende Natur, die Sie von den vielen Aussichtspunkten aus, wie Einsiedeleien, Wallfahrtskirchen und Burgen, die über den auch Verbano genannten See schauen, bewundern können.

Das Ostufer des Sees gehört zur Provinz Varese, einer lombardischen Stadt, die mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten aufwartet, wie das Castello di Masnago oder die Villa Mirabello. Außerdem finden Sie am lombardischen Ufer auch die Rocca di Angera und die Einsiedelei Santa Caterina del Sasso.
Der südliche, zum Piemont gehörende Abschnitt des Lago Maggiore, zwischen Belgirate und Castelletto Ticino, ist das ideale Reiseziel für Kunst- und Kulturinteressierte. In Belgirate können Sie die alte Kirche Santa Maria besuchen, während eine Panoramastraße nach Massino Visconti führt, wo sich die Wallfahrtskirche San Salvatore erhebt. Unter den zahlreichen historischen Villen und Palazzi sind vor allem die Villa Correnti in Lesa und die Villa Faraggiana di Meina zu nennen. An der Spitze des Sees hingegen liegt die Stadt Arona, deren Geschichte eng mit jener der Borromeo verbunden ist, wie auch der Koloss San Carlo zeigt, eine 36 Meter hohe, mit Kupferplatten beschlagene Statue des hl. Karl Borromäus. Sie sollten sie aus der Nähe betrachten, denn Sie werden eine Überraschung erleben: In der Statue aus Stein und Metall verbirgt sich eine Wendeltreppe, die bis zum Kopf hinaufbringt, von wo aus Sie einen schönen Blick über den See haben.

Weiter nördlich am Westufer dehnt sich zwischen Verbania und Stresa der Golfo Borromeo aus. Hier finden Sie all die Schmuckstücke, die den Lago Maggiore weltbekannt gemacht haben, wie die Borromäischen Inseln, Baveno und Stresa, die viele majestätische Villen schmücken, und Verbania, mit der Villa Taranto und ihren herrlichen Gärten. Aber auch Naturliebhaber werden hier glücklich, denn hier dehnt sich der Nationalpark Val Grande aus, der größte Naturpark der Alpen.

Aber der Obere Lago Maggiore birgt weitere Schmuckstücke, die Cannobio und Cannero, von wo aus man über die Castelli di Cannero blickt. Unbedingt empfehlenswert ist es, dem originellen Museo del Cappello (Hutmuseum) in Ghiffa einen Besuch abzustatten und einen Ausflug auf den Monte della SS. Trinità, UNESCO Weltkulturerbe in Piemont mit dem Monte d’Orta und dem Monte di Domodossola, zu unternehmen.